Eine E-Mail an die private Adresse, ein Download in die Cloud oder das Speichern von Unternehmensdaten auf einem USB-Stick – was für Beschäftigte häufig harmlos erscheint, kann schnell den Arbeitsplatz gefährden.
Vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fehlt dabei das Unrechtsbewusstsein. Sie gehen davon aus, dass sie selbst erstellte Unterlagen auch für eigene Zwecke verwenden dürfen. Oder sie sichern Dokumente, um mögliche Ansprüche gegenüber ihrem Arbeitgeber nachweisen zu können.
Doch rechtfertigt die Weiterleitung vertraulicher Unternehmensdaten tatsächlich immer eine Kündigung? Welche Rolle spielen die Motivation der Beschäftigten, der Inhalt der Daten und ein fehlendes Unrechtsbewusstsein? Und wann ist vor Ausspruch einer Kündigung eine Abmahnung erforderlich?
In dieser PWWL academy beleuchten Dr. Michael Witteler und Dr. Andreas M. Schönhöft (beide Partner) die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung zur Weiterleitung von Unternehmensdaten.
Dabei geht es insbesondere um die Fragen, welche technischen und rechtlichen Möglichkeiten Arbeitgeber zur Aufklärung haben, unter welchen Voraussetzungen E-Mails, Cloud-Zugriffe und Speichermedien ausgewertet werden dürfen und ob rechtswidrig erlangte Erkenntnisse im Kündigungsschutzprozess verwertbar sind.
Auch die datenschutzrechtlichen und strafrechtlichen Risiken sowie die Vor- und Nachteile einer Strafanzeige werden behandelt.
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Veranstaltungsdaten
📅 Dienstag, 17. November 2026
🕘 12:00 bis 13:00 Uhr
📍 Online
Referenten